Galerie Bernd Lutze

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UTA ZAUMSEIL - ABB.2: Tapetenwerk 2013, 97,5 x 66,5 cm, Linolschnitt

Foto 1:

Kassel

1992

Farbstoffset, mit Lacken überarbeitet

50 + XXV Ex. 

(Werk Nr. Butin 78)

 

 

 

UTA ZAUMSEIL - ABB.2: Tapetenwerk 2013, 97,5 x 66,5 cm, Linolschnitt

 

Foto 2:

2005 

Farbstoffset, mit weisser Acrylfarbe überrakelt und mit Bleistift überzeichnet

100 Ex

(Werk Nr. Butin 132)

 

 

 

27.01.2018 – 24.03.2018:

Gerhard Richter –

Editionen 1968 – 2015

 

Eröffnung: Freitag, 26. Januar 2018 um 20:00 Uhr 

 

 

Die Galerie Lutze eröffnet die Ausstellung „Gerhard Richter: Editionen 1968 – 2015“ am Freitag, den 26. Januar, um 20:00 Uhr. 25 Arbeiten zeigen einen charakteristischen Querschnitt durch fast 50 Jahre grafischen Schaffens eines der

bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Sie bilden damit einen würdigen Beginn des Jubiläumsjahres der vor 40 Jahren gegründeten Galerie. Mit 10 Einzel-Ausstellungen wurde Richter in diesem Zeitraum zum Künstler mit den meisten Präsentationen in der Galerie. Möglich war dies, weil Bernd Lutze bereits 1968 in dessen Atelier sein erstes Bild erwarb, ihn seitdem regelmäßig besuchte und eine Sammlung aufbaute. Diese war Basis für die legendäre erste Richter-Ausstellung Lutzes von 1979 mit 15 frühen Ölbildern, darunter „Sargträger“ von 1962 (heute im Besitz der neuen Pinakothek München).

 

Gerhard Richter, 1932 in Dresden geboren, studierte dort von 1951 – 1957 an der Kunstakademie, ehe er vor 1961 in den Westen übersiedelte. Er ließ sich in Düsseldorf nieder, studierte dort nochmals von 1961 – 1963 an der Kunstakademie und hatte dort 1963 seine erste Ausstellung. 1972 vertrat er Deutschland auf der Biennale von Venedig und hat seitdem in vielen der weltweit führenden Kunstinstitutionen ausgestellt. Richter ist sowohl für seine figurativen als auch für seine abstrakten Bilder bekannt und verbindet in seinen Werken häufig beide Haltungen. Astrid Kasper schreibt 2003, dass sich seine Malerei durch eine Doppelstrategie auszeichnet: zum einen die „Überprüfung der heutigen Möglichkeiten malerischer Praxis“, zum anderen „die Veranschaulichung unbegreiflicher Wirklichkeiten. Diese Aspekte...müssen als zentrale Gesichtspunkte in Richters Schaffen begriffen werden.“ Gerhard Richter zu dieser künstlerischen Haltung: „Zu probieren, was mit Malerei zu machen ist; wie ich heute malen kann und vor allem was. Oder anders gesagt: der ständige Versuch, mir ein Bild zu machen von dem, was los ist.“ (1977).

 

Editionen begleiten seit Jahren das malerische Werk des Künstlers. Damit gemeint sind: Druckgrafiken, Fotoeditionen, Auflagenobjekte, Künstlerbücher und Auflagenbilder. Die Editionen nehmen in seinem Werk einen eigenständigen und

zentralen Platz ein. Sie bieten ihm die Gelegenheit, ein größeres Publikum zu erreichen sowie die Möglichkeit zu experimentieren. Hebt er mit seinen Bildern mehr den Aspekt, was alles Bild sein kann, hervor, so stellt er in den

Auflagenarbeiten den Aspekt, was Wirklichkeit ist in den Vordergrund. Welche Realität besitzt die Fotografie eines Ölbildes, das nach einem Foto gemalt wurde? In der Weise, wie Gerhard Richter Druckgrafik einsetzt, entstehen aus der Reproduktion neue Originale. (Die einst zur Vervielfältigung von Noten erfundene Lithografie wurde später von Künstlern als originalgrafische Technik verwendet!)

Begleitend zur Ausstellung werden die Filme „Meine Bilder sind klüger als ich“ (1987), „Gespräch mit Robert Storr“ (2002), „Das Kölner Domfenster“ (2007)/“In der Werkstatt“ (1969) und „Painting“ (2011) gezeigt – Termine werden durch

die Tagespresse bekanntgegeben. Der Eintritt ist jeweils frei.

 

(geöffnet Mittwoch bis Freitag 14 – 19 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr und nach Vereinbarung)

 

  

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Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14-19 Uhr
Samstag 10-13 Uhr und nach Vereinbarung

 

  

 

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