Galerie Bernd Lutze

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Galerie Bernd Lutze - Haus auf der Schaufel, o. J.  Farbe, Beton, Metall h: 18 cm

Foto 1:

Haus auf der Schaufel, o. J. 

Farbe, Beton, Metall

h: 18 cm 

  

Galerie Bernd Lutze - Ohne Titel, bis 2010 Acryl, Holzdruck, Rollendruck über Landkarte 71 cm x 47 cm

Foto 2:

Ohne Titel, bis 2010

Acryl, Holzdruck, Rollendruck über Landkarte

71 cm x 47 cm

 

  

08. Februar 2020 - 21. März 2020: 

 

BURKHART BEYERLE: „Auf Abruf im Neunzigsten“

  

Eröffnung: Freitag, den 07.02.2020 um 20 Uhr

Es spricht Christoph Bauer, M.A., 

Städtisches Kunstmuseum Singen

 

Burkhart Beyerle ist als Künstler Autodidakt und war im erlernten Beruf Architekt. Er hat sich als Mitglied zahlreicher Jurys immer wieder für Kunst und Künstler in der EUREGIO-Bodensee und für Kunst im öffentlichen Raum eingesetzt. Dies gerade auch an der Universität Konstanz, wo er im Universitätsbauamt an deren neuer, ungewohnter Ästhetik mitgearbeitet hat. Sein eigenes künstlerisches Werk beginnt 1952. Eine Schreinerlehre mag dazu beigetragen haben, dass er das Material Holz bevorzugt. Tatsächlich fanden seine Holzschnitte – später auch die Linoldrucke – 1962/63 das Interesse von Joseph Beuys, der seine Sammler Hans und Franz von der Grinten nach Konstanz schickte. 1964 veranstalteten diese dann die erste von vielen Ausstellungen in Kranenburg/Niederrhein. So ist es nicht erstaunlich, dass der größte Beyerle-Werkblock sich heute in der Stiftung Museum Schloss Moyland Sammlung von der Grinten befindet. 

 

Die inzwischen 8. Einzelausstellung von Beyerle in der Galerie Lutze versammelt Zeichnungen, Malerei auf Papier, Überarbeitungen und Übermalungen, überdruckte Stiche und Fotografien, Steine, farbig gefasste Objektkästen und Betonobjekte sowie befüllte Flaschen. Seinen Themen ist Beyerle treu geblieben. Es sind immer wieder Landschaften, deren Häuser, Bäume, Berge, Himmel, Wolken und Horizonte bisweilen bis zur Unkenntlichkeit abstrahiert werden und sich in Farbexplosionen auflösen. Daneben interessieren ihn Häuser – gedruckt, gezeichnet und in Beton gegossen -, die als Archetyp in unterschiedlichen Arrangements nackt oder farbig auf bei Wanderungen gefunden Steinen einander zugeordnet werden. 

 

Die Ausstellung gibt Einblick in ein Lebenswerk, das Vollendetes kaum kennt und vielfältiger nicht sein kann. Immer kreisen Beyerles „unzeitgemäße“ Gedanken und Gestaltungen um Fragen der Natur, der Schönheit, Glaubwürdigkeit und Wahrheit. Es ist das Werk eines Einzelgängers, der immer wieder quer zur Zeit liegt. 

 

Führungen: mittwochs, 19. Februar und 18 März 2020, jeweils 20 Uhr 

 

Am Freitag, den 06. März 2020 (Kunstfreitag in Friedrichshafen) ist die Galerie von 19 bis 24 Uhr geöffnet. 

  

 

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Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14-19 Uhr
Samstag 10-13 Uhr und nach Vereinbarung

 

  

 

 

 

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