Galerie Bernd Lutze

Rückblick 17

Galerie Bernd Lutze - Bernd Lutze vor der Galerie

Foto 1:

Hyun-Sook Song, "4 Pinselstriche", 2000

 

 

Galerie Bernd Lutze - Einladungskarte - Jubiläumsausstellung 2018

Foto 2:

Hyun-Sook Song, "Links 35, rechts 46 Pinselstriche", Eitempera 1991, 150 x 170 cm

 

 

16.02.2019 – 30.03.2019: 

 

Hyun-Sook Song: Die Sammlung der Galerie (Arbeiten 1984 – 2018) 

 

Eröffnung: Freitag, 15. Februar 2019 um 20:00 Uhr

 

Hyun-Sook Song wurde 1951 in Südkorea geboren und wuchs dort in einem Bergdorf in der Provinz Cholla/Damyang auf. 1972 ging sie – wie viele junge Koreanerinnen in dieser Zeit – als Gastarbeiterin nach Deutschland und arbeitete 4 Jahre als Krankenschwesterhelferin in Bremen. In dieser Zeit wurde ihre zeichnerische Begabung entdeckt. Von 1976 – 1981 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, wo sie bis heute lebt. Zusätzlich studierte sie koreanische Kunstgeschichte 1984 – 1985 an der Chonnam Universität in Kwangju/Korea. 

 

Zahlreiche Ausstellungen machten sie relativ schnell bekannt, so allein je 2 Einzelausstellungen in der Kunsthalle Hamburg 1982 und 1989 und im Kunstmuseum Bern 1988 und 1997. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so z. B. mit dem Förderpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie 1983 und dem Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg 1995. 

In den letzten Jahren stößt ihre Arbeit gerade in Ostasien auf zunehmendes Interesse, da sie in ihrem Werk ostasiatische Bildtradition mit westlicher Malerei verbindet. Durchaus gegenständliche Motive entstehen aus wenigen Pinselstrichen, die – dem hohen Anspruch an den Künstler gemäss – nie korrigiert werden dürfen. Dass sich der Titel des Bildes aus der Zahl der Pinselstriche und nicht aus dem Bildmotiv ergibt, zeigt, dass gegenständliches Wollen und abstraktes Denken eins sind. Bildformat und Material entsprechen europäischer Maltradition. Die Darstellung von Bambus, Häusern, Tontöpfen, Tieren, Seidengewebe und Motiven des Schamanismus beziehen sich wiederum auf ihre koreanische Heimat. 

 

Als Begleitveranstaltungen werden jeweils um 20 Uhr zwei autobiografische Filme von Hyun-Sook Song gezeigt: 

 

Mittwoch, 13. März:

„Stoffwechsel – das drachenprächtige Ungeheuer“ (1997, 77 min)

 

Mittwoch, 20. März:

„WOZUHAUS – malerisch oder mörderisch“ (2003, 79 min)

 

 

Am KUNSTFREITAG in Friedrichshafen, den 08. März, ist die Galerie von 19 – 24 Uhr geöffnet. 

 

 

  

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Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14-19 Uhr
Samstag 10-13 Uhr und nach Vereinbarung

 

  

 

 

 

 

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