Galerie Bernd Lutze

Rückblick 16

Galerie Bernd Lutze - Bernd Lutze vor der Galerie

Foto:

Bernd Lutze vor der Galerie

 

 

Galerie Bernd Lutze - Einladungskarte - Jubiläumsausstellung 2018

Foto:

Einladungskarte 

 

 

15.12.2018 – 02.02.2019

 

Jubiläumsausstellung :

„40 Jahre – 160 Ausstellungen“ 

 

Eröffnung: Eröffnung: Freitag, 14. Dezember 2018 um 20:00 Uhr

 

 

Geschichte der Galerie 

Bernd Lutze arbeitete von 1967 – 1976 bei dem Maler, Bildhauer und Graphiker Horst Antes, einem der wichtigsten Künstler seiner Generation in Deutschland. In dieser Zeit bearbeitete er die Werkverzeichnisse sowohl der Skulpturen als auch der Lithographien und Offsets von Antes, die 1976 erschienen. Mit den Erfahrungen aus dieser Zeit eröffnete er 1978 in Friedrichshafen eine Galerie für „Moderne Kunst – Primitive Kunst – Volkskunst – L´Art Brut“. 

 

Die Künstler, die er in seiner Karlsruher Zeit bei Antes sammelte, bildeten den Stamm der Galerie, also Horst Antes, Werner Knaupp, Gerhard Richter, Johannes Brus, Wolfgang Glöckler, Raimer Jochims. Nach einem Umzug in die Zeppelinstrasse 1985 war ausschließlich Gegenwartskunst Gegenstand der Galerietätigkeit. Einige Künstler aus dem Bodenseeraum – wie Thom Barth, Burkhardt Beyerle, Romane Holderried Kaesdorf, Peter Mell, Josef Felix Müller, Jürgen Schiertz/Dschiggetai – kamen zum Kreis der Galeriekünstler hinzu, ebenso wie Joseph Beuys, Sigmar Polke, Jochen Gerz, Hyun-Sook Song, Gustav Kluge, Felix Droese u. a. 

 

Durch Messebeteiligungen (z. B. ART Frankfurt 1990 – 1995), durch die Tätigkeit im Vorstand des Kunstvereins Friedrichshafen, durch Texte und Vorträge (z. B. zur Entstehung von Bildern bei Horst Antes zuletzt im Kunstmuseum Würth Schwäbisch Hall 2007) und verschiedene Ausstellungsorganisationen wurde auch immer wieder die Galeriearbeit nach außen getragen. Diese ist vornehmlich gekennzeichnet durch eine nachhaltige Treue zu seinen Künstlern. So wurde bisher in Einzelausstellungen z. B. 10-mal Gerhard Richter gezeigt (nur seine 3 Galerien in New York, Tokio und München stellten ihn öfter aus als die Galerie Lutze!), 9-mal Horst Antes und je 8-mal Thom Barth, Joseph Beuys und Burkhart Beyerle. 

 

Wegen des frühen Engagements für Gerhard Richter konnte Bernd Lutze 2002 zwei Bilder als Leihgaben zur großen Richter-Retrospektive ins New Yorker Museum of Modern Art geben. Die Kontakte der Galerie ermöglichten es 2001, dass im Kunstverein und Zeppelin-Museum Friedrichshafen eine Richter-Ausstellung mit Editionen und 50 Bildern aus schweizer und deutschem Privatbesitz zustande kam. Nicht wenig stolz war der Galerist, dass es ihm 2011/12 nach fast 10-jähriger Vorbereitung zum 80-igsten Geburtstag des Künstlers gelang, in der Galerie eine Ausstellung mit 24 verkäuflichen (!) Bildern und Papierarbeiten zu zeigen – dies als Ein-Mann-Unternehmen fern der Kunstzentren. Entsprechend tauchen in den letzten Jahren immer wieder Bilder aus seinen Ausstellungen auf internationalen Auktionen auf. So kamen beispielsweise 2011 bei Sotheby in London Bilder „von höchster Qualität“ aus der Sammlung Dürckheim zur Versteigerung, darunter 3 Bilder von Baselitz, Palermo und Richter aus dem Besitz der Galerie. Und gerade wurde das Bild „Hände“ von 1963 bei Philips in London verkauft – 1979 in der ersten Richter-Ausstellung in der Galerie Lutze gezeigt. 

 

Seit mehreren Jahren gehören zum Galerieprogramm immer wieder Stammeskunst-Ausstellungen. So zeigte Lutze als erste deutsche Privatgalerie 2015 Kachina-Figuren der Hopi-Indianer und 2017 waren es die selten zu sehenden Rindenstoff-Bilder der Pygmäen. 

 

Ausstellung „40 Jahre – 160 Ausstellungen“

Nachdem im Jubiläumsjahr der Galerie bisher „Editionen 1968 – 2015“ von Gerhard Richter und „Frühe Fotoarbeiten“ von Johannes Brus gezeigt wurden, werden ab Dezember 40 Jahre Ausstellungsgeschichte der Galerie thematisiert. Zusätzlich wird im Januar an jedem Mittwoch um 20 Uhr von jeweils einem der Galeriekünstler eine Arbeit gezeigt, die danach 3 Tage zu sehen ist. (02. Januar - Horst Antes, 09. Januar - Gerhard Richter, 16. Januar - Claus Peter Wittig, 23. Januar - Thom Barth, 30. Januar - Uta Zaumseil). Dabei besteht die Gelegenheit zu einem Gespräch über den Künstler, die Galerie und wie beide zusammengekommen sind. 

 

 

Zum Jahresende erscheint eine 190-seitige Publikation mit 160 Farb- und zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen. 

 

  

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Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14-19 Uhr
Samstag 10-13 Uhr und nach Vereinbarung

 

  

 

 

 

 

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