Galerie Bernd Lutze

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UTA ZAUMSEIL - ABB.2: Tapetenwerk 2013, 97,5 x 66,5 cm, Linolschnitt

ABB. 1:

Es kann ja keiner mehr Christ sich nennen

(19,5 x 14,5 cm)

 

 

UTA ZAUMSEIL - ABB.2: Tapetenwerk 2013, 97,5 x 66,5 cm, Linolschnitt

ABB. 2:

Schlamm

(29,5 x 19,5 cm) 

 

10.06.2017 – 29.07.2017:

FELIX DROESE - Radierungen

 

Eröffnung: Freitag, 09. Juni 2017, 20 Uhr

mit Christoph Bauer, M.A., Städtisches Kunstmuseum Singen

 

 

Zur Eröffnung am Freitag, den 09. Juni, um 20 Uhr sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

 

Felix Droese, geboren 1950 in Singen, studierte von 1970 – 1976 an der Kunstakademie Düsseldorf (u.a. bei Joseph Beuys) und zählt bis heute zu den eigenständigsten Vertretern der Kunstszene. Sein internationaler Durchbruch geschah Anfang der 80er Jahre, als er 1982 mit seinem Beitrag zur 7. Kasseler Documenta – der Schattenriß-Installation „Ich habe Anne Frank umgebracht“ – Aufsehen erregte wie auch 1988 durch sein „Haus der Waffenlosigkeit“ bei der Biennale Venedig im Deutschen Pavillon. 

 

Wie der von ihm hochgeschätzte HAP Grieshaber verknüpft er das Künstlerische mit dem Ethischen und Sozialpolitischen. Existentielle Themen, religiöse und philosophische Fragen spielen eine wesentliche Rolle, ohne dass er je in moralisierende Rhetorik, in belehrenden Dogmatismus verfällt. Er sucht die aufrichtige Auseinandersetzung und nimmt mit seiner Kunst unmißverständlich Stellung. Um das Persönliche zum Exemplarischen und damit Allgemeingültigen zu erheben, greift er – Sohn eines altkatholischen Pfarrers – des Öfteren auf eine vornehmlich christliche Ikonographie zurück und erfüllt diese mit neuen Inhalten, mit neuem Leben. 

 

Droeses Kunst fordert den Betrachter zur Stellungnahme heraus, ohne dabei die ästhetischen Belange zu vernachlässigen. Dies wird besonders in den gezeigten Arbeiten – im Mittelpunkt die Mappe „Einer muss wachen“ von 1982 mit 22 Kaltnadelradierungen – deutlich. Seine Radierungen haben Zeichnungscharakter; sie wirken wie Skizzen, in denen Gedanken zusammenfließen und sich in feinsten Strukturen konkretisieren. Dabei sind die Blätter schmucklos, fast sperrig; Striche, Flecken und Punkte – seltener Aquatinta-Flächen – bauen das Bild. 

 

 

 

 

 

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Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14-19 Uhr
Samstag 10-13 Uhr und nach Vereinbarung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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